Endoprothetik

Endoprothetik

 Der primäre künstliche Hüftgelenksersatz


Die Operation wird von mir in minimalinvasiver Technik durchgeführt. Dies bedeutet, dass wir bei dieser Methode keinerlei Muskeln durchtrennen oder verletzen , da die Implantate zwischen zwei Muskeln eingebracht werden.
Außerdem ist bei dieser OP-Technik die Hautschnittlänge deutlich kürzer als bei den herkömmlichen Methoden.
Durch eine exakt präoperativ durchgeführte digitale Planung ist es in einem hohen Prozentsatz möglich, die ursprüngliche Anatomie des Hüftgelenkes mit der richtigen Gewebespannung, Muskulatur sowie entsprechende Beinlänge optimal zu rekonstruieren.
Damit sind die Voraussetzungen für die vollständige und rasche Wiederherstellung der Mobilität gegeben!

Im Bedarfsfall ist es auch möglich beide Hüftgelenke gleichzeitig zu ersetzten!



Wechseloperation bei fehlgeschlagenen künstlichen Hüftgelenken


Das Orthopädische KH Gersthof ist besonders für die Endoprothetik und den Austausch nicht funktionierender künstlicher Gelenke bekannt.
Als langjähriger Leiter der Hüftspezialambulanz und in meiner Ordination führe ich permanent Qualitäts- und Verlaufskontrollen im Bereich der Hüftendoprothetik durch und überblicke mittlerweile mehrere tausend Patienten/innen – darunter auch die schwierigsten und kompliziertesten Fälle auf diesem Gebiet!

In Nachfolge von Prof. Karl Zweymüller (Begründer und Entwickler der zementfreien Hüftendoprothetik weltweit), als Leiter der Hüftspezialambulanz stehe ich in permanentem Austausch mit den Experten der bekanntesten Kliniken auf diesem Gebiet in Europa und Übersee.

Damit sind optimale Voraussetzungen gegeben, der führenden Rolle in Österreich weiterhin gerecht zu sein.


In den fast 30 Jahren, die ich nun auf diesem Gebiet chirurgisch intensiv tätig bin, habe ich selbstständig mehrere tausend Primärimplantationen an Hüft- sowie Kniegelenken durchgeführt.

Im Bereich der Austauschchirurgie – speziell im Bereich der Hüftendoprothetik – hat die Zahl meiner Operationen die 500 deutlich überschritten.




Gründe für notwendig gewordener Austauschoperationen künstlicher Hüftgelenke

  •  Lockerung der Hüftpfanne, des Schaftes („Hüftstiel“) oder beider Komponenten, durch:


   a) ohne erkennbare Ursache („aseptische Lockerung“) 

   b) OP-technisch bedingt/ kein optimales Implantat

   c) Materialabrieb/ allergische Reaktion


  • Mehrfachluxation des Kopfes aus der Pfanne
  •  Knochenbruch um das Implantat (zumeist sturzbedingt)
  • Implantatinfektion

Meine Versorgungsstrategie in der Hüftrevisionschirurgie


Im Bereich des Beckens („Pfanne“)

a) Pfannenlockerungen ohne massiven Knochenverlust


Einbringen eines neuen, größeren Implantates, um den Knochenverlust zu kompensieren. Dabei verwende ich im Zweifelsfall zur weiteren Sicherung des Ergebnisses zusätzlich noch Schrauben,  um die neue Pfannenschale im vorhandenen Knochenlager noch fester fixieren und die Voraussetzungen zum Einheilen des Implantates weiter zu optimieren.


b) Pfannenlockerung mit beträchtlichen Knochenverlust

In derartigen Fällen müssen zusätzliche Stabilisierungskräfte über die angrenzenden Beckenregionen (Darmbein, Schambein und Sitzbein) mitverwendet werden.

Dies erfolgt durch Einbringen spezieller Stützschalen.



c) Fälle mit massivster Beckenzerstörung mit/ohne Durchbrechen des „Beckenringes“


Bis vor wenigen Jahren hatte die orthopädische Chirurgie in solchen Fällen oft keine zufriedenstellende Lösung anzubieten. 
ABER seit 4 Jahren haben wir eine überaus erfolgreiche neue Methode: 


  •  Beckenkonstruktion mit individuell angefertigter Beckenteilersatzprothese aus dem 3D Drucker.




massivste Zerstörung des Beckenknochens auf der linken Seite nach Hüftinfekt
nach Implantation einer individuell angefertigten Beckenteilersatzprothese und Schaftimplantation

Auf diesem Gebiet haben wir im Orthopädischen KH Gersthof die weitaus meisten Fälle in Österreich mit großem Erfolg operiert, davon die
Mehrzahl von mir persönlich. 


 Im Bereich des Oberschenkelknochens („Schaft“)



a) Schaftlockerung ohne massiven Knochenverlust

→ Einbringen eines größeren und zumeist auch längeren Implantates.

b) Fälle mit ausgeprägtem Knochenverlust oder Knochenbrüche um die Prothese


→ Einbringen von „Modularen Schaftsystemen“ (intraoperativer Zusammenbau aus 2 variablen Komponenten, um die jeweilig schwierige
Situation zu einer guten und langfristig erfolgreichen Lösung zu bringen)


Im Rahmen eines Sturzes ist es zu einem Bruch des Knochens um die Prothese gekommen.
Knochenreposition, Versorgung mit einem modularen Spezialschaftsystems und Bandcercalgen.